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18. Februar 2014

Grüne in Netphen gut aufgestellt

Paritätisch, bunt und ausgewogen

Deuz. Der Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen stellte am 12.02.2014 im Rahmen seiner Wahlkreisvollversammlung im Deuzer Traditionsgasthaus Klein die grün-offene Kandidatenliste für die bevorstehenden Kommunalwahlen auf. Alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirke und die Reserveliste wurden einstimmig gewählt. „Ein deutliches Zeichen der vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit zwischen Stadtverband und Fraktion in der laufenden Legislaturperiode“, so Stadtverbandssprecher Peter Vitt aus Herzhausen.



Auf dem Foto sind v. l. Helga Rock, Günther Hachenberg, Silvia Glomski,
Walter Schindler, Rosemarie Flender, Peter Vitt zu sehen.


Die Reserveliste wird von der langjährigen Fraktionsvorsitzenden Helga Rock, Deuz, angeführt, gefolgt auf Platz 2 und 3 von den bewährten Ausschuss- und Ratsmitgliedern Günther Hachenberg und Silvia Glomski, beide aus Netphen. Auf Platz 4 und 5 folgen Walter Schindler aus Werthenbach und Rosemarie Flender aus Beienbach, Platz 6 nimmt Peter Vitt ein. Auf den weiteren Plätzen folgen: Birgitt Geisweid, Simon Rock, Monika Vitt, Günter Schäfer, Anne Höfer, Christian Wachs, Monika Hachenberg und Tobias Glomski. Helga Rock: „Besonders freue ich mich über die paritätische Besetzung von Frauen und Männern und den Anteil unterschiedlicher Altersstufen. Das Ziel sind wieder 4 Sitze im Rat, jeder weitere Sitz wäre eine willkommene Zugabe.“

In den 17 Netphener Wahlbezirken treten folgende Kandidatinnen und Kandidaten zur direkten Wahl an:

Dreis-Tiefenbach I:
Tobias Sasse
Dreis-Tiefenbach II:
Simon Rock
Dreis-Tiefenbach III:
Christian Wachs
Dreis-Tiefenbach IV:
Birgitt Geisweid
Eckmanns-, Frohn- und Oelgershausen:
Monika Vitt
Herzhausen und Unglinghausen:
Peter Vitt
Netphen I:
Hans-Günther Hachenberg
Netphen II:
Tobias Glomski
Netphen III:   
Anne Höfer
Netphen IV:
Silvia Glomski
Afholderbach, Eschenbach, Sohlbach,   Brauersdorf:
Günter Schäfer
Deuz I:
Helga Rock
Deuz II, Beienbach:       
Rosemarie Flender
Grissenbach, Nenkersdorf, Walpersdorf:Rainer Klein
Salchendorf:   
Anne-Kathrin Hachenberg
Helgersdorf, Irmgarteichen, Werthenbach-Bhf.:    
Monika Hachenberg
Hainchen, Werthenbach-Ort:
Walter Schindler





30. August 2012

Selbstbedienungsbücherei in Netphen

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Netphen stellt zur nächsten UKT- sowie zur nächsten Ratssitzung den Antrag, eine ausgemusterte Telefonzelle als kostenlose Selbstbedienungsbücherei zu nutzen.

Pressemitteilung
Fraktionsmitglied Silvia Glomski erklärt hierzu:
„Lesen und Förderung der Lesekompetenz sind zentrale Bildungsanliegen. Darüberhinaus ist Lesen eine anregende Freizeitbeschäftigung.  Mitnahmebibliotheken sind an vielen Orten bereits eingeführt und werden gut frequentiert.“

Die Einrichtung und Unterhaltung einer solchen Selbstbedienungsbücherei sei auch mit vergleichsweise geringem Aufwand zu bewerkstelligen.

„Die Telefonzelle muss überholt werden, mit Regalen ausgestattet werden und verschließbar sein. Es muss eine Person gefunden werden, die den Schließdienst übernimmt. Auch ein Patensystem wäre möglich.
Die Mitnahmebibliothek sollte tagsüber geöffnet sein und an einem zentralen, gut einsehbaren Ort aufgestellt werden.

Die Bücher werden von Bürgern als freiwillige Spenden eingestellt. Jede/r Interessent/in kann Bücher mitnehmen, sie wieder zurück brinngen oder auch behalten und bei Gelegenheit eigenen, nicht mehr benötigten Lesestoff in die Regale stellen.

Es gibt keine thematischen Grenzen, solange der gesetzliche Rahmen, insbesondere im Bezug auf Kinder- und Jugendschutz gewahrt wird.

Eine solche Bibliothek ist ein niederschwelliges Angebot und kann Lust auf gezielteres Lesen und damit auf die Nutzung öffentlicher Büchereien machen und dient auch als Angebot für TouristInnen.“, so Glomski abschließend.





19. Juni 2012

GRÜNE Ratsfraktion in Netphen bemängelt nicht ausreichende Kita-Plätze

Pressemitteilung

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Netphen macht darauf aufmerksam, dass zum Kindergartenjahr 2013/2014 56 Betreuungsplätze für die Ü3-Betreuung fehlen werden, auf die Eltern schon heute einen Rechtsanspruch haben.


Fraktionsvorsitzende Helga Rock erklärt hierzu:
„Um die Betreuungsplätze in den nächsten drei Monaten schaffen zu können, sind noch mindestens drei fundamentale Dinge zu klären:

  1. Wo sollen diese Plätze geschaffen werden? Um die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren zu sichern, wurden in Netphen – und anderswo – bestehende Plätze „umgewandelt“, d. h. zu U 3 Plätzen erklärt. In den meisten Kindertagesstätten sind die räumlichen und personellen Kapazitäten „ausgereizt“.
  2. Wer finanziert diese Plätze? Hier ist wird in Netphen – und anderswo – munter das Verantwortungskarusell bewegt. Der Kreis fordert die Stadt auf, die Stadt die Träger der Einrichtungen, die Träger den Kreis. Alle verweisen auf die jeweils leeren Kassen und bewegen sich munter auf dem Karussell.
  3. Was wird als Lösung angeboten? Wie in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales von Mitarbeitern der Kreisverwaltung dargestellt, wird darauf hingewiesen, dass für eine Übergangszeit die Möglichkeit besteht, die festgelegten Gruppen- und Platzgrößen
    zu überschreiten. Das heißt im Klartext: Mehr Kinder in die bestehenden Einrichtungen, bei gleicher Platzgröße und bei gleicher MitarbeiterInnen Anzahl.

Wir GRÜNE lehnen es ab, die bestehende mangelhafte Versorgung mit Kindergartenplätzen auf Kosten der ErzieherInnen, Eltern und Kinder zu lösen.“
In den vergangenen Jahren sei auf allen politischen Ebenen die Bedeutung frühkindlicher Erziehung in Kindertageseinrichtungen betont worden.

„Wir fordern die Verantwortlichen aus Kreis und Stadt auf, eine Lösung umzusetzen, die zuerst das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellt und nicht kurzfristige finanzielle Erwägungen.“, so Rock abschließend.




21. Februar 2011

Haushalt Netphen : Jamaika lehnt die "Giftliste" ab

Artikel DerWesten, 21.02.2011 (PDF)

 


24. Januar 2011

Pressemitteilung zur Sitzung des Schulausschusses der Stadt Netphen am 24.01.11

Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben in der Sitzung des Schulausschusses vom 24.01.11 für das Schuljahr 2011/12 für den Erhalt der Grundschule in Salchendorf gestimmt. Wir haben uns dabei davon leiten lassen,

  • dass es sich bei der GS Salchendorf um eine Bekenntnisschule handelt, die damit einen besonderen Status hat und
  • alle Eltern von Grundschulkindern ein Wahlrecht haben. Sie können also ohne Bindung an Grundschulbezirke ihre Kinder an der Schule ihrer Wahl anmelden.

Bislang haben Eltern von 19 Kindern dieses Wahlrecht durch Anmeldung an der GS Salchendorf ausgeübt.
Die Vorbereitungen für die Einschulung dieser Kinder laufen. Sie besuchen 1 x wöchentlich die „Starterklasse“, sie haben ihre Schulpaten aus der 3. Klasse kennengelernt. Vor diesem Hintergrund halten wir es für nicht zielführend, die GS Salchendorf zum Schuljahr 2011/12 zu schließen.

Ebenso wenden wir uns dagegen, die Einzügigkeit der Schulen in Deuz und Hainchen festzuschreiben. Damit wäre jede Möglichkeit genommen, Verbundschulen zu bilden, denn ein Verbund setzt voraus, dass mindestens eine Schule zweizügig geführt wird.

Wir wollen nicht, dass die Eltern der Grundschulkinder in Netphen gegeneinander ausgespielt werden.
Wir möchten die Zeit, die durch diesen Beschluss gewonnen ist, mit allen Eltern nutzen, um gemeinsame und möglichst einvernehmliche Lösungsmöglichkeiten zu finden.




29. Dezember 2010

Grüne besuchen Fuhrländer Windenergieanlagen in Liebenscheid

Die Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen aus Netphen, Koblenz und Mainz trafen sich kürzlich zu einer Betriebsbesichtigung beim Windenergieanlagenhersteller Fuhrländer AG in Liebenscheid am Siegerlandflughafen. Nach einem informativen Vortrag über die Technik, die Herstellung und den Einsatz der verschiedenen Windenergieanlangen sowie die Firmenphilosophie "Friendly Energy - Friendly World", wurde die neu erbaute Produktionshalle besichtigt. Herr Lutz, Leiter Public Relations, erläuterte die einzelnen Herstellungsschritte und beantwortete kompetent alle Fragen der Politikerinnen und Politiker.

Besonders beeindruckte, dass das Unternehmen im Umgang mit Kunden, Lieferanten, Partnern und in der Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen den Mensch in den Mittelpunkt seines Handelns stellt: "Friendly Energy bedeutet mehr als die Nutzung umweltfreundlicher Energie. Es bedeutet Hoffnung und Zukunft mit Ausbildung, Arbeit und Wertschöpfung vor Ort - für eine Friendly World."





2. Dezember 2010

Grüne Fraktionen in den Kommunen wie dem Kreis lehnen einhellig Umlageerhöhung ab

Pressemitteilung
Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen in den Kommunen sowie im Kreistag des Kreises Siegen-Wittgenstein


Die Ortsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen in Bad Berleburg, Bad Laasphe, Burbach, Freudenberg, Hilchenbach, Kreuztal, Netphen, Siegen und Wilnsdorf sowie die Kreistagsfraktion sprechen sich einhellig gegen die Pläne des Kreises aus, die Hebesätze für die Kreisumlagen von zusammengenommen 56,20%-Punkten auf astronomische 66,65%-Punkte anzuheben. Sollten diese Pläne so in die Tat umgesetzt werden, müssten die Städte und Gemeinden in Siegen-Wittgenstein prozentual gesehen über 18,5 % mehr an Umlage ans Kreishaus überweisen, als es 2010 der Fall war und das ganze vor dem Hintergrund stark gesunkener Einnahmen. Konkret bedeutet dies also für 2011, dass 2/3 aller kommunalen Steuereinnahmen direkt an den Kreis weitergereicht werden müssen, nur 1/3 bleiben für die Städte und Gemeinden übrig, um ihre Aufgaben zu erfüllen.
"Das ist für eine Stadt wie Kreuztal schlicht nicht mehr zu schultern", meint Anke Hoppe-Hoffmann, Fraktionsvorsitzende der Kreuztaler Grünen. "Auch Netphen läuft damit Gefahr, in den Nothaushalt zu rutschen", ergänzt die Netphener Fraktionsvorsitzende Helga Rock.
Auch in den anderen Kommunen sieht es nicht besser aus: Städte wie Siegen, Freudenberg, Wilnsdorf und Hilchenbach befinden sich sowieso bereits im Nothaushalt, die übrigen Kommunen des Kreises sind auf dem besten Weg dorthin.
Der Kreishaushalt steht dagegen noch recht solide da: Während alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren aufgrund der erschreckend hohen Kreisumlage und trotz eigener Sparanstrengungen Defizite von insgesamt über 222.000.000 € anhäufen und damit ihre Ausgleichsrücklage schon verbrauchen mussten, stehen dem Kreis noch massig Ausgleichsrücklage zur Verfügung, welcheim gleichen Zeitraum gerade einmal in Höhe von ca. 7 Mio. € in Anspruch genommen wurde.
Anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass der Kreis die kreisangehörigen Kommunen mehr und mehr als Selbstbedienungsladen betrachtet und keinerlei Solidarität innerhalb der kommunalen Familie erkennen lässt, obwohl er dazu gesetzlich eigentlich verpflichtet ist.
Darüber hinaus lassen sich bei der Kreisverwaltung eigene Einsparanstrengungen nur in sehr  geringen Dosierungen erkennen:
Wie sonst ist es beispielsweise zu erklären, dass der Landrat nicht einmal bereit ist, ergebnisoffen über die Zukunft des Siegerlandflughafens zu reden, obwohl er selbst zugibt, dass dieser nie "eine schwarze Null schreiben werde"?
"Erstaunlich auch, dass trotz Sparbemühungen der Bereich im Zuständigkeitsbereich des Landrates ausgebaut wird - an Geld für Leuchtturmprojekte und dem dazugehörigen öffentlichkeitswirksamen Marketing hat es im Kreishaushalt noch nie gefehlt", findet Horst Löwenberg, Vorsitzender des Kreis-Finanzausschusses und stellv. Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion. 

Die Grünen Fraktionen fordern den Kreistag auf, die von der Verwaltung beantragte Umlageerhöhung in dieser Form nicht zu beschließen.
Die Grüne Kreistagsfraktion wird zur Kreistagssitzung am 10.12.2010 einen entsprechenden Änderungsantrag einbringen, der die allgemeine Umlage bei dem Vorjahressatz von 41,11%- Punkten belässt und somit der Finanzproblematik der kreisangehörigen Städten und Gemeinden in besserer Art und Weise Rechnung trägt, als es der Vorschlag der Kreisverwaltung tut.




Netphen : „Jamaika“ legt Programm vor



Artikel in der WR v. 09.08.2010 (PDF)



Pressemitteilung Plakatierung

Der Wahlkampf ist in vollem Gange, die Flut der Plakate klebt an jedem zweiten Laternenmast in der Stadt.

Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben sich entschlossen, in diesem Wahlkampf keine Plakate zu kleben und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir werden die eingesparten Kosten für die Plakatierung stattdessen an gemeinnützige Organisationen in Netphen spenden.

Wir haben im Vorfeld des Wahlkampfes versucht, auch die anderen Parteien für ein solches Vorgehen zu gewinnen, was uns leider nicht gelungen ist. Der Rat der Stadt Netphen hat jedoch mit Mehrheit von CDU, Grünen und FDP beschlossen, die Anzahl der Wahlplakate auf 60 Standorte je Partei für die Stadt Netphen zu begrenzen.

Es ist uns unverständlich, dass der Bürgermeister diesen Beschluss beanstandet hat. Er missachtet damit den mehrheitlich geäußerten Willen des Rates nach Begrenzung der Plakatierung. Wir fordern den Bürgermeister auf, seine Beanstandung unverzüglich zurückzuziehen und dafür Sorge zu tragen, dass die Höchstgrenze von 60 Plakatstandorten eingehalten wird und – wo dies nicht der Fall ist – den Ordnungsdienst der Stadt einzusetzen.

Wie soll einem Gewerbetreibenden vermittelt werden, dass es für ihn kein „wildes“ Plakatieren gibt, den Parteien dies aber erlaubt wird? Hier wird unserer Meinung nach mit zweierlei Maß gemessen.




Auftakt zu einer Tour durch die Betriebe: Grüne besuchten die Firma Walzen Irle in Netphen-Deuz: Überdurchschnittliche Ausbildungsleistung gelobt


Der  Kreisverband der Grünen in Siegen-Wittgenstein ist  zu einer  "Tour durch die Betriebe" in unserer Region aufgebrochen  und machten am vergangenen Montag (1.3.2010) Station in der Firma Walzen Irle in Netphen-Deuz, einenmder traditionsreichsten metallverarbeitenden Betriebe im Siegerland. Helga Rock, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, der heimische Landtagsabgeordnete Johannes Remmel und der Landtagskandidat für das nördliche Siegerland und Wittgenstein, Florian Kraft, informierten sich im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. Jaxa von Schweinichen und Rainer Schneider sowie dem Betriebsleiter Instandhaltung, Walter Vitt, über die aktuelle Situation des Unternehmens und erhielten während einer Besichtigung des Betriebs Einblick in die Abläufe bei der Walzenherstellung.

Auch die Firma Walzen Irle habe mit den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen, betonte  Dr. von Schweinichen. Mit dem Instrumentarium der Kurzarbeit sei es bislang jedoch möglich, auf Entlassungen zu verzichten. Ohnehin bekennt sich das Unternehmen in besonderer Weise zu seinen Mitarbeitern und dem Firmenstandort Deuz. Dies schlägt sich auch in zahlreichen Investitionen in das Werk im Siegerland nieder. Helga Rock, auch Fraktionsvorsitzende der Netphener Grünen, betonte den Stellenwert des Unternehmens für die Region.

Johannes Remmel wies ferner darauf hin, dass insbesondere die Ausbildung junger Fachkräfte in heimischen Unternehmen einen wesentlichen Faktor für die zukünftige Entwicklung unserer Wirtschaftsregion darstelle. Auch hier ist man bei Walzen Irle sehr gut aufgestellt; Dr. von Schweinichen erklärte, dass man mit 40 Auszubildenden deutlich über den geforderten Werten liege. Den Stellenwert von Bildung betonte auch Florian Kraft. So sei eine Kooperation mit Schulen, beispielsweise in Form von Firmenbesuchen oder Berufspraktika, für Schulen und Unternehmen gewinnbringend.

Remmel und Kraft stellten zudem die Bedeutung von Innovationsprozessen heraus - insbesondere im Hinblick auf die Optimierung der Produktion im Sinne von Material- und Energieeffizienz. Auf diese Weise werden neben der Stärkung des Unternehmens durch Kosteneinsparungen vor allem Belange von Umwelt- und Klimaschutz berücksichtigt. Dr. von Schweinichen wies darauf hin, dass Innovation am Standort eine bedeutende Rolle spiele. So wurden bei Walzen Irle Gussverfahren entwickelt, die besonders effizient im Hinblick auf Material und Energieeinsatz sind. "Dies ist aus unserer Sicht auch ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes, der gleichzeitig zum Unweltschutz beiträgt", erklärte Geschäftsführer Rainer Schneider.

Die nächsten Stationen der Grünen-Tour durch  die  heimischen  Unternehmen  sind u.a. die Firma Bombardier  in Nepthen  und  anschließend  der Installationsbetrieb  Fa. Dickel  in Hilchenbach. 

 



Spende des OV Netphen

Übergabe einer Geldspende des OV Netphen für die Jugendarbeit des TuS Johannland

an den 2. Vorsitzenden Hans Kring und an Jörg Fischer, Vorsitzender des Fußballjugend-Fördervereins TuS 2000 e.V. am 20.09.2009 durch unser Mitglied Walter Schindler.

Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Netphen



Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Foto: Westfälische Rundschau 1.9.2009

Ihnen/euch verdanken die Netpher Grünen mit 8,84 Prozent der WählerInnenstimmen ihr bislang bestes Kommunalwahlergebnis. Künftig werden wir mit vier Personen im Rat unserer Stadt vertreten sein.

Vielen Dank für das damit dokumentierte Vertrauen!

Wir gratulieren auch dem von uns unterstützten neuen Bürgermeister Paul Wagener und wünschen ihm für seine Arbeit alles Gute!

Wir wollen unseren Slogan "Immer ein offenes Ohr" umsetzen und bitten Sie/Dich deshalb darum, uns zu informieren, wo immer "der Schuh drückt".

Die erste Sitzung des neu gewählten Rates findet am 28.10.2009 statt. Ab diesem Zeitpunkt sind für Sie/Dich im Rat vertreten:
Helga Rock (Fraktionsvorsitzende)
Georg Vitt
Silvia Glomski
Simon Rock

Wir sind für Sie da!




GRÜNE in Netphen

 



Grüne am Wahlkampfstand in Deuz


Grüne übergeben Spende an SV Grün-Weiß Eschenbach zur Förderung der Kunstrasenanlage.




Netpher Grüne im Johannland auf Wahlkampftour

Netpher Grüne im Johannland auf WahlkampftourNetpher Grüne im Johannland auf WahlkampftourNetpher Grüne im Johannland auf Wahlkampftour

Netpher Grüne im Johannland auf Wahlkampftour - im Gepäck natürlich das Grüne Traditionssymbol: die Sonnenblume

Unser Flyer zur Kommunalwahl 2009

 

Unser Flyer zur Kommunalwahl 2009 zum Download

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Nominierungsversammlung 2009

Eindruck von der Nominierungsversammlung
Grüne KanditatInnen für den Rat

Grünes Team in Netphen steht: Helga Rock und Georg Vitt führen Liste an – Resolution gegen „FELS“ verabschiedet: „Schluss mit dem Fernstraßenwahn!“


Auf seiner gestrigen Nominierungsversammlung im alten Feuerwehrhaus haben die Netphener Grünen ihr Kandidatenteam für die am 7. Juni stattfindenden Kommunalwahlen aufgestellt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt, Peter Latsch, steht aus beruflichen Gründen für die kommende Ratsperiode nicht mehr zur Verfügung. Zukünftig wird die Liste von Helga Rock angeführt, die seit zehn Jahren in Netphen beheimatet ist und zugleich der Grünen-Fraktion im Kreistag vorsteht. Auf Platz 2 kandidiert Ratsmitglied Georg Vitt, auf Platz 3 Silvia Glomski und auf Platz 4 der Sprecher der Grünen Jugend im Kreisverband Siegen-Wittgenstein, Simon Rock, der mit gerade 20 Jahren eines der jüngsten Kandidaten für ein Ratsmandat sein dürfte und die Anliegen der jungen Bürgerinnen und Bürger Netphens besonders nachdrücklich vertreten will. Traditionell grün ist die Reserveliste bis zum 10. Platz je zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt.

Die Wahlbezirke werden folgendermaßen besetzt: (Dreis-Tiefenbach 1) Deniz Gündüz, (Dreis-Tiefenbach 2) Helmut Weskott, (Dreis-Tiefenbach 3) Michael Stötzel, (Dreis-Tiefenbach 4) Michael Schneck, (Dreis-Tiefenbach 5/Eckmannshausen) Sabine Latsch, (Frohnhausen/Herzhausen/Oelgershausen) Ralf Richter, (Unglinghausen 7) Simon Rock, (Netphen 1) Georg Vitt, (Netphen 2) Monika Vitt, (Netphen 3) Devrim Gündüz, (Netphen 4) Sylvia Glomski, (Netphen 5/Brauersdorf) Birgit Geisweid, (Netphen 6/Afholderbach/Eschenbach/Sohlbach) Günter Schäfer, (Deuz 1) Helga Rock, (Deuz 2/Beienbach/Grissenbach 1) Rosel Flender, (Grissenbach 2/Nenkersdorf/Walpersdorf) Rainer Klein,  (Salchendorf) Walter Schindler, (Helgersdorf/Irmgarteichen/Werthenbach 1) Lothar Hoffmann, (Hainchen/Werthenbach 2) wird nachgewählt.

Im Anschluss an die Kandidatenkür stand die Verabschiedung einer Resolution gegen die als A4-Ersatz konzipierten Planungen zum Bau einer Bundesfernstraße von Kreuztal/Buschhütten zum Hattenbacher Dreieck. Einstimmig verabschiedete der Stadtverband seine Ablehnung des Breuerschen „Straßenwahns“ und stellte fest, dass „die von Landrat Paul Breuer (CDU), dem Bundestagsabgeordneten Willi Brase (SPD) und den  im Kreistag vertretenen Fraktionen von CDU, SPD, FDP und UWG mit allem Nachdruck geforderte Bundesfernstraße von Kreuztal/Buschhütten zum Anschluss in Hessen an die A5/Hattenbacher Dreieck  aus unserer Sicht eine Mogelpackung ist, die auch nicht ansatzweise hält, was sie verspricht.“ Sie sei, so die Netpher Grünen, „mit unverantwortlich hohen Kosten verbunden, aus umwelt- und naturschutzfachlicher Sicht eine Katastrophe und bringe insbesondere für die unmittelbar betroffenen Netpher Ortsteile Unglinghausen und Herzhausen eine extreme Beeinträchtigung der Lebens- und Wohnverhältnisse mit sich.“

„Die Befürworter der 'FELS' versprechen eine verkehrliche Entlastung“, so die Grünen weiter. „Aber das Gegenteil ist richtig: Die drei- bis vierspurige Bundesfernstraße wird insbesondere Schwerlastverkehr in bislang nicht gekanntem Ausmaß in die Region ziehen. Im Siegerländer Norden werden bis zu 55.000 Fahrzeuge pro Tag und Nacht erwartet. Der sog. Ziel- und Quellverkehr dagegen wird – schon aufgrund der geringen Zahl an Zu- und Abfahrten – nahezu unverändert fortbestehen. Die Belastungen durch Lärm und Abgase können durch Lärmschutzmaßnahmen nie wirklich aufgefangen werden – wir weisen in diesem Zusammenhang auf die gescheiterten Bemühungen in Wilnsdorf zur Lärmreduzierung an der A 45 hin.“

Der für Unglinhausen prägende Höhenzug von der Wolfsbornquelle zur Kronprinzeneiche werde „unwiederbringlich zerstört, Plätze und Quellgebiete werden der geplanten Asphaltpiste zum Opfer fallen. Der Charakter unserer Dörfer als Naherholungsgebiete wird verloren sein“, warnen die Grünen.

Auch auf die Kosten geht die Resolution ein: „Die Kosten für den Straßenwahn belaufen sich auf mindestens 1,7 bis zu 2,3 Mrd. Euro. Angesichts der explodierenden Kosten im Autobahnbau wird sich diese Summe auf mindestens 3,4 bis zu 4,6 Mrd. Euro verdoppeln - und das für eine Straße, die gegenüber der bestehenden überregionalen Verbindung über Gießen gerade 14 km Fahrstrecken- oder 16 Minuten Fahrzeitverkürzung bringt. Aus unserer Sicht ist dem Erhalt, der Sanierung und ggfs. Ausbau des bestehenden Verkehrsnetzes unbedingt der Vorrang zu geben.“
Das Argument, die Fernstraße sichere oder bringe zusätzliche Arbeitspätze, lassen die Grünen ebenfalls nicht gelten: „Insbesondere die Umsiedlung der Firma Siemag M-Tec ins benachbarte Haiger, von Landrat Breuer für seinen Straßen-Wahn instrumentalisiert, steht in Wahrheit in keinem Sachzusammenhang zur verkehrlichen Infrastruktur in Netphen, sondern ist innerbetrieblichen Organisationsstrukturen geschuldet. In diesem Zusammenhang weisen die Netpher Grünen auf die Selbstdarstellung der Stadt auf ihrer Homepage hin, auf der wörtlich zu lesen steht: „Netphen hat eine hervorragende Verkehrsanbindung und liegt nur 10 km von der Autobahn 45 Frankfurt-Dortmund entfernt.“ Wittgenstein hat seit langem deutlich geringere Arbeitslosenquoten als alle übrigen Regionen im Kreisgebiet – auch ohne Fernstraße!  Auch wissenschaftlich ist der konstruierte Zusammenhang von Fernstraßenbau und Arbeitsplatzsicherung bzw. -schaffung mitnichten erwiesen. Im Gegenteil: Insbesondere dem für unsere Region eminent wichtigen Wirtschaftszweig des naturnahen Tourismus wird durch die geplante Straße im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser abgegraben.“

Im Ergebnis ihrer Kritik fordern die Grünen „die sofortige Einstellung der Planungen zur Bundesfernstraße in allen zur Zeit diskutierten Varianten. Die politisch Verantwortlichen fordern wir auf, sich unseren Argumenten anzuschließen und damit den Weg freizumachen, um vor Ort für bürgerfreundliche, naturverträgliche und finanzierbare Lösungen bestehender verkehrlicher Engpässe zeitnah umzusetzen. Wir halten das Spiel derjenigen Fraktionen, die sich auf städtischer Ebene gegen die FELS wenden, um die Bürger vor Ort nicht zu verprellen, die sich aber zugleich  im Kreistag für die FELS stark machen, für verlogen und werden deutlich dagegen Stellung beziehen. Wir versichern den Bürgerinitiativen „Pro Mensch und Natur“ in Unglinghausen, der BI „Herz gegen FELS“ in Herzhausen sowie der Aktionsgemeinschaft gegen den Bau der Bundesfernstraße unsere volle Unterstützung. Wir werden uns auf allen politischen Ebenen in Stadt, Kreis, Land und Bund dafür einsetzen, dass der grassiernde Straßenwahn bald ein Ende findet!“
Netphen, 27.1.2009
gez. Helga Rock,
Stadtverbandssprecherin

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Nein zur „FELS“ als A4-Ersatz!

Resolution Bündnis ´90/Die Grünen Netphen: Nein zur „FELS“ als A4-Ersatz!

Der Stadtverband der Bündnisgrünen in Netphen spricht sich mit allem Nachdruck gegen die Planungen für eine Bundesfernstraße von Kreuztal/Buschütten bis zum Hattenbacher Dreieck (sog. „FELS“ - Ferndorf-Eder-Lahn-Straße) aus. Auf iher heutigen Nominierungsversammlung für die am 7. Juni 2009 stattfindenden Kommunalwahlen haben die Netpher Grünen einstimmig folgende Resolution verabschiedet:

Die von Landrat Paul Breuer (CDU), dem Bundestagsabgeordneten Willi Brase (SPD) und den im Kreistag vertretenen Fraktionen von CDU, SPD, FDP und UWG mit allem Nachdruck geforderte Bundesfernstraße von Kreuztal/Buschhütten zum Anschluss in Hessen an die A5/Hattenbacher Dreieck ist aus unserer Sicht eine Mogelpackung, die in keinster Weise hält, was sie verspricht, die mit unverantwortlich hohen Kosten verbunden ist, aus umwelt- und naturschutzfachlicher Sicht eine Katastrophe darstellt und die insbesondere für die unmittelbar betroffenen Netpher Ortsteile Unglinghausen und Herzhausen eine extreme Beeinträchtigung der Lebens- und Wohnverhältnisse mit sich bringen wird. • Die Befürworter der „FELS“ versprechen eine verkehrliche Entlastung. Das Gegenteil ist richtig: Die drei- bis vierspurige Bundesfernstraße wird insbesondere Schwerlastverkehr in bislang nicht gekanntem Ausmaß in die Region ziehen. Im Siegerländer Norden werden bis zu 55.000 Fahrzeuge pro Tag und Nacht erwartet. Der sog. Ziel- und Quellverkehr dagegen wird – schon aufgrund der geringen Zahl an Zu- und Abfahrten – nahezu unverändert fortbestehen. Die Belastungen durch Lärm und Abgase können durch Lärmschutzmaßnahmen nie wirklich aufgefangen werden – wir weisen in diesem Zusammenhang auf die gescheiterten Bemühungen in Wilnsdorf zur Lärmreduzierung an der A 45 hin. • Der für Unglinhausen prägende Höhenzug von der Wolfsbornquelle zur Kronprinzeneiche wird unwiederbringlich zerstört, Plätze und Quellgebiete werden der geplanten Asphaltpiste zum Opfer fallen. Der Charakter unserer Dörfer als Naherholungsgebiete wird verloren sein. • Die Kosten für den Straßenwahn belaufen sich auf mindestens 1,7 bis zu 2,3 Mrd. Euro. Angesichts der explodierenden Kosten im Autobahnbau wird sich diese Summe auf mindestens 3,4 bis zu 4,6 Mrd. Euro verdoppeln - und das für eine Straße, die gegenüber der bestehenden überregionalen Verbindung über Gießen gerade 14 km Fahrstrecken- oder 16 Minuten Fahrzeitverkürzung bringt. Aus unserer Sicht ist dem Erhalt, der Sanierung und ggfs. Ausbau des bestehenden Verkehrsnetzes unbedingt der Vorrang zu geben. • Das Argument, die Fernstraße sichere oder bringe zusätzliche Arbeitspätze, ist reine Spekulation. Insbesondere die Umsiedlung der Firma Siemag M-Tec ins benachbarte Haiger, von Landrat Breuer für seinen Straßen-Wahn instrumentalisiert, steht in Wahrheit in keinem Sachzusammenhang zur verkehrlichen Infrastruktur in Netphen, sondern ist innerbetrieblichen Organisationsstrukturen geschuldet. Wittgenstein hat seit langem deutlich geringere Arbeitslosenquoten als alle übrigen Regionen im Kreisgebiet – auch ohne Fernstraße! Auch wissenschaftlich ist der konstruierte Zusammenhang von Fernstraßenbau und Arbeitsplatzsicherung bzw. -schaffung mitnichten erwiesen. Im Gegenteil: Insbesondere dem für unsere Region eminent wichtigen Wirtschaftszweig des naturnahen Tourismus wird durch die geplante Straße im wahrsten Sinn des Wortes das Wasser abgegraben.

Fazit:

Wir fordern die sofortige Einstellung der Planungen zur Bundesfernstraße in allen zur Zeit diskutierten Varianten. Die politisch Verantwortlichen fordern wir auf, sich unseren Argumenten anzuschließen und damit den Weg freizumachen, um vor Ort für bürgerfreundliche, naturverträgliche und finanzierbare Lösungen bestehender verkehrlicher Engpässe zeitnah umzusetzen. Wir halten das Spiel derjenigen Fraktionen, die sich auf städtischer Ebene gegen die FELS wenden, um die Bürger vor Ort nicht zu verprellen, die sich aber zugleich im Kreistag für die FELS stark machen, für verlogen und werden deutlich dagegen Stellung beziehen. Wir versichern den Bürgerinitiativen „Pro Mensch und Natur“ in Unglinghausen, der BI „Herz gegen FELS“ in Herzhausen sowie der Aktionsgemeinschaft gegen den Bau der Bundesfernstraße unsere volle Unterstützung. Wir werden uns auf allen politischen Ebenen in Stadt, Kreis, Land und Bund dafür einsetzen, dass der grassiernde Straßenwahn bald ein Ende findet!

Netphen, 27.1.2009,
gez. Helga Rock, Stadtverbandssprecherin



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