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Landtagswahlen NRW-Wahlprogramm

Landtagswahlen NRW Grünes Wahlprogramm

Bildungspolitisches Manifest

Bildungspolitisches Manifest
7. Mai 2010

Wahlkampf-Endspurtparty mit Cem Özdemir im Lyz











(Fotos: Eimo Enninga)

Mehr Fotos gibt es hier.

 



30. April 2010

"Entdemokratisierung der Gesellschaft durch G8"

 

Claudia Roth bei Podiumsdiskussion im KrönchenCenter

Durch die Fülle des Lernstoffs und die erhöhte Stundenzahl bleibe den Schülerinnen und Schülern keine Zeit für Mitarbeit in Schulgremien und gesellschaftliches Engagement in Initiativen oder sozialen Organisationen, so Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Sie nahm teil an einer Podiumsdiskussion zu Bildungspolitik und Zukunft der Schulen. Dies setze sich an den Hochschulen fort durch die Verschulung der Studiengänge.



Sie fordert, dass Demokratie und demokratisches Handeln verstärkt zum Unterrichtsthema wird, genauso wie ökologische Themen, damit die Schüler und Schülerinnen den Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte gewachsen sein werden.
Die Hauptaufgabe der Bildungspolitik der Zukunft sei die Schaffung von Bildungsgerechtigkeit: nicht mehr der Nachname und die soziale Herkunft dürfe entscheidend sein für den erreichten Schulabschluss. Studiengebühren widersprechen diesem Ziel. Claudia Roth möchte möglichst lange gemeinsamen Unterricht für alle: Förderschulen fördern nicht, sie selektieren aus.

Neben Roth saßen Johannes Remmel und Florian Kraft, die beiden grünen Kandidaten für die Landtagswahl in Siegen-Wittgenstein und Peer Ball-Engelkes auf dem Podium. Johannes Remmel kritisierte die Aufhebung der Schulbezirke für Grundschulen und wies auf die hierdurch bedingte Entstehung von "Ghetto-Schulen" hin. Er betonte den Bedarf für eine weitere Gesamtschule in Siegen-Wittgenstein und forderte ein Ende der Behinderungspolitik gegen Gesamtschulen.
Florian Kraft betonte das Recht auf Ausbildung. Gerade in Bezug auf die berufliche Ausbildung sieht er in NRW besonderen Handlungsbedarf, um der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften gerecht werden zu können. Er stellte das Bildungsmanifest der Grünen in Siegen-Wittgenstein mit seinen Wahlprüfsteinen vor.
Peer Ball-Engelkes berichtete aus seinem beruflichen Alltag als Gesamtschullehrer und forderte von den Schulpolitikern verstärktes Nachfragen und Zuhören bei den Akteuren in den Schulen, Schülern, Lehrern und Eltern, und eine Abkehr von dem planlosen Aktionismus der letzten Jahre.

Die rege Diskussion unter den zahlreichen Besuchern wurde von Daniela Schneckenburger, Landesvorsitzende von Grünen in NRW moderiert, die auf die grundsätzliche Bedeutung des anstehenden Landtagwahl und die Chance auf einen Richtungswechsel in der Bildungspolitik bei einem Regierungswechsel hinwies.








Podiumsdiskussion zur FELS mit den Landtagskandidaten



Artikel in der SZ v. 21.04.10
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Artikel in der WR v. 21.04.10

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Infostand in Hilchenbach-Dahlbruch





Florian Kraft und Bärbel Dörr, Stadtverbandssprecherin in Hilchenbach, an Infostand in Hilchenbach-Dahlbruch.




14.04.10 GRÜNE Tour durch die Betriebe

Renate Künast zu Gast im Siegerland

Renate Künast in Siegen und auf dem Birkenhof

Presseberichte in der Westfälischen Rundschau und in der Siegener Zeitung vom 13.04.2010

 


13.04.10: Renate Künast in Siegen

GRÜN MACHT MEHR MÖGLICH


Florian Kraft: Die Zukunft ist grün!

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Johannes Remmel: Ihre grüne Stimme für Siegen-Wittgenstein

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Sylvia Löhrmann zu Gast in Siegen




Presseberichte in der Siegener Zeitung v. 12.04.10: Sylvia Löhrmann in Siegen und Bad Laasphe:

Sylvia Löhrmann will die Schulreform (PDF)

Eine Bildungskostprobe in Bad Laasphe (PDF)








Grüne Tour durch die Betriebe in Siegen-Wittgenstein: Bombardier Transportation in Netphen-Dreis-Tiefenbach - "Grüne wollen Entwicklung am Standort unterstützen"

Im Rahmen der Grünen Tour durch die Betriebe in Siegen-Wittgenstein besuchten der heimische Landtagsabgeordnete Johannes Remmel und der Landtagskandidat im Wahlkreis Siegerland-Nord/Wittgenstein, Florian Kraft, den Standort Siegen der Firma Bombardier Transportation in Netphen-Dreis-Tiefenbach. Im Gespräch mit Standortleiter Dirk Reuters und den Betriebsräten Ulrich Krombach und Salvatore Quartaro wurden die aktuelle Situation des Unternehmens sowie zukünftige Perspektiven im Bereich der Schienenverkehrstechnik erörtert. Darüber hinaus bot eine Besichtigung des Betriebes Einblicke in die Abläufe bei der Produktion von Drehgestellen für Schienenfahrzeuge aller Art.
Der Wirtschaftskrise zum Trotz gestaltet sich die Lage am Standort Netphen recht positiv. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen die Anzahl der Arbeitsplätze deutlich steigern können und wird trotz leicht rückläufiger Aufträge auch in den kommenden Jahren keine Entlassungen vornehmen müssen. Standortleiter Dirk Reuters betonte die flexiblen Arbeitszeitregelungen, mit denen auch auftragsschwächere Zeiten aufgefangen werden können. "Diese Regelung ist auf gemeinsamer Basis getroffen worden", erklärte der Betriebsratsvorsitzende Ulrich Krombach im Hinblick auf die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Standortleitung und Betriebsrat.
Darüber hinaus plant das Unternehmen weitere Investitionen am heimischen Standort. Auf dem Betriebsgelände soll ein neues Radsatz-Zentrum entstehen, welches neben der Einrichtung weiterer Arbeitsplätze auch einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung liefern wird. Dazu gehören auch Innovationsprozesse, welche in Netphen einen besonderen Stellenwert haben und den Standort zum europaweit führenden Kompetenzzentrum für Drehgestelle machen.
Johannes Remmel und Florian Kraft informierten sich ferner über die Ausbildungssituation im Betrieb. Im Ausbildungszentrum, welches aktuell erweitert wird, sind junge Menschen mit allen Schulabschlüssen vertreten. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit eines dualen Studiums. Betriebsrat Salvatore Quartaro betonte, dass für alle Auszubildenden die Chance auf eine anschließende unbefristete Einstellung bei entsprechender Leistung gegeben sei. Auf diese Weise liefert Bombardier Transportation einen wertvollen Beitrag für den heimischen Arbeits- und Ausbildungsmarkt.



Grüne Wahlzeitung: Macht mehr möglich in Siegen-Wittgenstein



Wahlzeitung als PDF downloaden




Grüne Tour durch die Betriebe: Nachhaltige Arbeitsplätze für unsere Zukunft – Remmel und Kraft zu Besuch bei der Fuhrländer AG

Mit dem Besuch der Fuhrländer AG in Liebenscheid setzten die Siegen-Wittgensteiner Grünen ihre Tour durch die Betriebe in der Region fort. Der heimische Landtagsabgeordnete Johannes Remmel und der Landtagskandidat für den Wahlbezirk Siegerland-Nord/Wittgenstein, Florian Kraft, informierten sich vor Ort über die Philosophie des weit über die Region hinaus bekannten Herstellers von Windkraftanlagen. Walter Lutz, im Unternehmen zuständig für Public Relations, erläuterte die Struktur des Betriebes, welcher neben dem Produktbereich Windkraft auch das Restaurant auf der Fuchskaute, dem höchsten Berg des Westerwaldes, betreibt.



Die Fuhrländer AG zählt zu den wenigen nicht konzernorientierten Herstellern weltweit. In den beiden Werken am Siegerland-Flughafen und dem einige Kilometer entfernten Waigandshain sind zur Zeit 500 Mitarbeiter beschäftigt, davon 150 Auszubildende. Die hohe Ausbildungsquote gehört zur Philosophie des Unternehmens, welches bewusst auf Heterogenität setzt und Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen die Möglichkeit gibt, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. „Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt“, betont Walter Lutz, wobei alle Auszubildenden in einer adäquaten Weise betreut werden. So bietet das Unternehmen beispielsweise Trainingsprogramme für lernschwächere Auszubildende an – mit dem Ziel, allen einen Abschluss und eine anschließende dauerhafte Beschäftigung im Betrieb zu ermöglichen. „Das starke soziale Engagement der Fuhrländer AG ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“, betonte Johannes Remmel. Darüber hinaus trägt es auch zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.

Mit der Herstellung von Windenergieanlagen bedient Fuhrländer einen Markt der Zukunft. Der in Zeiten des Klimawandels unumgängliche Wechsel zu einem Mix aus regenerativen Energien lässt der Windkraft einen hohen Stellenwert zukommen. „Der Erfolg der Fuhrländer AG belegt die Zukunftsfähigkeit einer nachhaltigen Wirtschaft sowohl für die Umwelt als auch für den Arbeitsmarkt“, erklärt Florian Kraft. Der Ausbau regenerativer Energien biete ein großes Potential für die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze.

Zur Philosophie des Unternehmens gehört ferner die Verbundenheit mit der Region. In diesem Zusammenhang steht auch die Übernahme des Restaurants auf der Fuchskaute,  welches zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste geworden ist. Unter dem Motto „Die Welt zu Gast im Westerwald“ möchte Fuhrländer auf diese Weise einen Beitrag zur Entwicklung des heimischen Tourismus liefern.



Auftakt zu einer Tour durch die Betriebe: Grüne besuchten die Firma Walzen Irle in Netphen-Deuz: Überdurchschnittliche Ausbildungsleistung gelobt


Der  Kreisverband der Grünen in Siegen-Wittgenstein ist  zu einer  "Tour durch die Betriebe" in unserer Region aufgebrochen  und machten am vergangenen Montag (1.3.2010) Station in der Firma Walzen Irle in Netphen-Deuz, einem der traditionsreichsten metallverarbeitenden Betriebe im Siegerland. Helga Rock, Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, der heimische Landtagsabgeordnete Johannes Remmel und der Landtagskandidat für das nördliche Siegerland und Wittgenstein, Florian Kraft, informierten sich im Gespräch mit den Geschäftsführern Dr. Jaxa von Schweinichen und Rainer Schneider sowie dem Betriebsleiter Instandhaltung, Walter Vitt, über die aktuelle Situation des Unternehmens und erhielten während einer Besichtigung des Betriebs Einblick in die Abläufe bei der Walzenherstellung.

Auch die Firma Walzen Irle habe mit den Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen, betonte  Dr. von Schweinichen. Mit dem Instrumentarium der Kurzarbeit sei es bislang jedoch möglich, auf Entlassungen zu verzichten. Ohnehin bekennt sich das Unternehmen in besonderer Weise zu seinen Mitarbeitern und dem Firmenstandort Deuz. Dies schlägt sich auch in zahlreichen Investitionen in das Werk im Siegerland nieder. Helga Rock, auch Fraktionsvorsitzende der Netphener Grünen, betonte den Stellenwert des Unternehmens für die Region.

Johannes Remmel wies ferner darauf hin, dass insbesondere die Ausbildung junger Fachkräfte in heimischen Unternehmen einen wesentlichen Faktor für die zukünftige Entwicklung unserer Wirtschaftsregion darstelle. Auch hier ist man bei Walzen Irle sehr gut aufgestellt; Dr. von Schweinichen erklärte, dass man mit 40 Auszubildenden deutlich über den geforderten Werten liege. Den Stellenwert von Bildung betonte auch Florian Kraft. So sei eine Kooperation mit Schulen, beispielsweise in Form von Firmenbesuchen oder Berufspraktika, für Schulen und Unternehmen gewinnbringend.

Remmel und Kraft stellten zudem die Bedeutung von Innovationsprozessen heraus - insbesondere im Hinblick auf die Optimierung der Produktion im Sinne von Material- und Energieeffizienz. Auf diese Weise werden neben der Stärkung des Unternehmens durch Kosteneinsparungen vor allem Belange von Umwelt- und Klimaschutz berücksichtigt. Dr. von Schweinichen wies darauf hin, dass Innovation am Standort eine bedeutende Rolle spiele. So wurden bei Walzen Irle Gussverfahren entwickelt, die besonders effizient im Hinblick auf Material und Energieeinsatz sind. "Dies ist aus unserer Sicht auch ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes, der gleichzeitig zum Unweltschutz beiträgt", erklärte Geschäftsführer Rainer Schneider.

Die nächsten Stationen der Grünen-Tour durch  die  heimischen  Unternehmen  sind u.a. die Firma Bombardier  in Nepthen  und  anschließend  der Installationsbetrieb  Fa. Dickel  in Hilchenbach. 




Ärzte-Sprecher bei den Grünen

Dr. Michael Klock, Vorsitzender des Ärztevereins Siegerland, schlägt
Alarm: Bei der Versorgung des Kreisgebietes mit Allgemeinmedizinern drohe „auf Sicht eine Katastrophe”.

Artikel in der WR vom 04.03.2010








Bürgerinitiative lockte am Dienstag über 100 Besucher in die Edermühle

Remmel lobt Siegener Solarsiedlung als vorbildlich: "Gut für Mensch, Umwelt und Wirtschaft!"

24.02.10


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Grüne Landtagsfraktion vor Ort" besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Johannes Remmel (Grüne) am vergangenen Freitag die Solarsiedlung der Wohnstättengenossenschaft Siegen eG an der Wetzlarer Straße, die im Rahmen des landesweiten Projekts "50 Solarsiedlungen in NRW" mit einem Landeszuschuss von 144.000 Euro gefördert wurde. Der geschäftsführende Vorstand der Wohnstättengenossenschaft Siegen eG, Hans-Georg Haut, erläuterte gegenüber dem Landtagsabgeordneten das Projekt sowie seine Umsetzung: "Energie, die wir nicht benötigen, müssen wir nicht einkaufen, und unsere Mieter nicht zahlen." Im  Rahmen des Umbaus des aus dem Jahr 1956 stammenden Wohnungsbestandes seien unter anderem eine umfassende Dachsanierung, die Anbringung von Fotovoltaik und Solarkollektoren zur Unterstützung von Heizungs- und Warmwasserbereitung, der Einbau einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Dämmung der Außenhülle, sowie der Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung umgesetzt worden: "Maßnahmen in einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro, die im Ergebnis zu einer 75-prozentigen Reduzierung des Heizenergiebedarfs (incl. Warmwasserbereitung) auf den Stand eines 3-4-Liter-Hauses und zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um jährlich etwa 320 Tonnen geführt haben", wie Haut stolz vermeldet: "Wir haben unser Ziel erreicht und damit eine weitere Wohnanlage unseres Bestandes energetisch zu einem Niedrigenergiehaus umgerüstet." Die 54 Mietparteien seien mit dem Ergebnis zufrieden: "Zwar haben sich die Mieten unwesentlich erhöht, aber die Mieter genießen den neuen Wohnkomfort und schätzen die Selbstkostenkontrolle ihres Energie- und Wasserverbrauchs."

Remmel zeigte sich beeindruckt von dem Erreichten und forderte eine deutliche Erhöhung des Tempos der energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes in Nordrhein-Westfalen: "Rund 85 Prozent der 8, 3 Millionen Wohnungen in NRW haben einen energetischen Sanierungsbedarf. Beim derzeitigen Tempo würde es mehr als 100 Jahre dauern, bis der gesamte Bestand durchsaniert ist. Deshalb fordern wir eine deutliche Erhöhung der jährlichen Sanierungsquote im Umfang von etwa 200.000 Wohnungen."

Weiter fordert Remmel die Förderung des Ausbaus von Nahwärmenetzen im Bestand sowie die Verabschiedung eines Eneuerbare-Wärme-Gesetzes (EwärmeG) nach dem Vorbild Baden-Württembergs, die Verbindlichkeit des Passivhausstandards im Neubaubereich sowie bei der Sanierung von landeseigenen Gebäuden.

Abschließend weist Remmel darauf hin, dass die energetische Gebäudesansierung ein hervorragendes Beispiel dafür abgibt, "wie Ökologie und Ökonomie zusammenkommen. Die energisch vorangetriebene Optimierung der Energiebilanz im Wohnungsbau führt nicht zuletzt zu einem Plus an landesweit über 100.000 Arbeitsplätzen sowie der nicht minder wichtigen Sicherung der bestehen Arbeitplätze im Wohnungsbau. Dass Wirtschaft und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen, ist der Kern dessen, was wir den 'Grünen Neuen Gesellschaftsvertrag' oder 'Green New Deal' nennen und was zu meiner Genugtuung auch in unserer heimischen Region immer weiter an Überzugungskraft gewinnt."




"Klimawandel - keine Lüge!" - Günter Pulte und Florian Kraft zu Gast beim Offenen Grünen Abend in Hilchenbach

Die Hilchenbacher Grünen setzten ihre Reihe offener Abende jetzt in der Jugendhergberge am Ort mit dem Thema "Klimawandel - alles Lüge?" fort. Zu Gast waren der Landtagskandidat der Grünen für das nördliche Siegerland, der 24-jährige Lehramtsstudent Florian Kraft, sowie der Geschäftsführer des Hilchenbacher Bürgerwindparks, Günter Pulte.



Die im Vorfeld der internationalen Klimakonferenz in Kopenhagen laut gewordenen Zweifel an der Zuverlässigkeit der Klimaprognosen sowie die aktuelle Kritik an der Führungsspitze des UN-Klimarates (IPCC) bildeten den Hintergrund für die Themenstellung des  Gesprächsabends. "Was dort gelaufen ist, war der Klimadebatte sicher nicht unbedingt zuträglich", so Florian Kraft, "aber es ändert nichts daran, dass der anthropogene Klimawandel mitsamt seinen katastrophalen Auswirkungen für Mensch und Umwelt eine Tatsache ist, die von 97 Prozent der damit beschäftigten Wissenschaftler nicht in Zweifel gezogen wird. Daran ändern auch die sicher ärgerlichen Zahlendreher im letzten Bericht des IPCC nicht das Geringste."

Alle von den sogenannten Klimaskeptikern vorgetragenen Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel seien "zumeist von Laien vorgetragene Einwände, die sich oft sehr wissenschaftlich geben, aber bei genauem Hinsehen schnell in sich zusammenfallen." So sei das Argument, das Klima hätte sich schon immer gewandelt, absurd, denn "der heutige Klimawandel läuft zehnmal schneller ab als jeder andere vorher. Während sich bis zum Beginn der Industrialisierung das Klima pro Jahrtausend um etwa ein Grad erwärmt hat, geschieht dies jetzt in hundert Jahren - mit den bekannten Auswirkungen."

Auch der Hinweis auf die Ozeane, aus denen das Kohenldioxid hauptsächlich stamme, überzeuge nicht, so Kraft: "Zwar werden jährlich etwa 100 Gigatonnen CO2 zwischen Ozeanen und Atmosphäre ausgetauscht. Aber entscheidend ist, dass dieser Austausch netto gleich Null ist, während der Netto-CO2-Eintrag des Menschen in die Atmosphäre etwa die Hälfte der sieben Gigatonnen umfasst, die die Menschheit jährlich insgesamt an CO2 ausstößt."  
Und schließlich könne man sich auch nicht mit dem Hinweis auf die schwankende Sonnenaktivität aus der Affäre ziehen: "Die Sonnenaktivität hat in den letzten 50 Jahren eher ab- als zugenommen. Deshalb kann man sie schwerlich für einen Temperaturanstieg auf der Erde verantwortlich machen."

Der Geschäftsführer des Hilchenbacher Bürgerwindparks Günter Pulte gab in seinem Statement zu bedenken, dass "natürlich alles, was die Klimawissenschaft vorträgt, grundsätzlich - wie bei jeder anderen Wissenschaft auch - hypothetisch ist. Das führt schon mal zu Unsicherheiten bei der Bewertung in der Öffentlichkeit. Aber kein seriöser Zweifel kann daran bestehen, dass wir Menschen durch unsere Art zu leben und zu wirtschaften einen erheblichen Einfluss auf unsere Lebensbedingungen und auch auf unser Klima haben. Die Folgen sind alles andere als ungesichert, sondern schon jetzt global festzustellen, und zwar nicht allein die ökologischen, sondern auch die ökonomischen und sozialen Folgen: "Wenn ganze Erdzonen nicht mehr bewirtschaftet werden können, werden die dort lebenden Menschen gezwungen sein, sich mit Gewalt zu holen, was sie zum Überleben brauchen", warnte Pulte und wurde darin von Bärbel Gelling, Vorsitzende des BUND im Kreis Siegen-Wittgenstein, unterstützt: "Schon heute kaufen Regierungen wie etwa die chinesische in großem Stil Ländereien im Ausland auf, um sich zu bewirtschafende Flächen für den Fall zu sichern, dass die eigenen ausfallen." 



Günter Pulte gab nach angeregter Diskussion abschließend zu bedenken: "Natürlich gab es in der Erdgeschichte häufig große Klimaschwankungen, sie haben jedoch immer auch große Artensterben ausgelöst. Der menschengemachte Klimawandel wird nicht die Natur bzw. unseren Globus zerstören, aber die Lebensgrundlage der Menschen."



Die Grünen machen sich für den Erhalt der HGC-Kliniken in Bad Laasphe stark.

Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann, Ratsfrau Anne Bade, Grünen-Kreistagsmitglied Karl-Ludwig Bade, Grünen Mitglied Hans-Jürgen Zampich und MDL Johannes Remmel trafen sich zu einem informellen Gespräch mit den Mitarbeitern in den Kliniken.


Hier die Presseberichte als PDF:

Artikel vom 11.02.10 in der Siegener Zeitung

Artikel vom 11.02.10 in der Westfälischen Rundschau




Friedrich Ostendorff und Florian Kraft auf Hof Treude in Erndtebrück-Birkefehl


"2010 ist das internationale Jahr der biologischen Vielfalt. Klimaschutz, Erhalt von Artenvielfalt und Kulturlandschaft, Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, Regionalität, gesunde Ernährung, internationale Ernährungssicherheit und Fairness im Agrarhandel sind nur möglich mit einer bäuerlichen und sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Landwirtschaft.

Desahlb besuchten am Freitag, dem 5. Februar 2010, Friedrich Ostendorff, Agrarsprecher der Grünen Bundestagsfraktion, und Florian Kraft, Landtagskandidat des Kreisverbandes, auf Einladung des Grünen Kreisverbandes sowie der Grünen in Erndtebrück den Hof Treude in Erndtebrück-Birkefehl und luden anschließend zu einem Vortrag mit Diskussion über "Grüne Perspektiven zur Entwicklung nachhaltiger Landwirtschaft"  in die Gaststätte Zum Nachtwächter ein."


Artikel in der Siegener Zeitung v. 06.02.2010 (PDF)







Alle Bilder hier

7 Wahl-Prüfsteine für eine zukunftsweisende Bildungspolitik

Bildungspolitisches Manifest für Siegen-Wittgenstein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Bildung bedeutet das Herausbilden einer Persönlichkeit, miteinander lernen, Erziehung zur Demokratie und das Erlernen von sozialen Kompetenzen. Gute Bildung ist ein entscheidender Baustein für Chancengleichheit und Gerechtigkeit, für Demokratie und sozialen Zusammenhalt, für die persönliche Zukunft und die Zukunft Siegen-Wittgensteins und unseres ganzen Landes.

Siegen-Wittgenstein braucht wie ganz Nordrhein-Westfalen alle Talente in allen Lebensaltern - von Anfang an. Nur so werden wir menschlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich stärker. Bildung bedeutet weit mehr als die bloße Verwertbarkeit von Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt.

Prüfstein 1: Chancengleichheit in der Bildung

Derzeit verschärft sich die Bildungsungleichheit in unserem Land. Bildungsforscherinnen und -forscher sprechen längst von einer Vererbung der Bildung. Unser Bildungssystem ist zu undurchlässig und lässt "Bildungsaufstiege" nur ungenügend zu.
Für uns bedeutet Chancengleichheit die gleichberechtige Teilnahme aller Menschen an den Bildungsprozessen - unabhängig von sozialem Status und Herkunft. Das bedeutet die individuelle Förderung von unterschiedlich vorhandenen Begabungen. Dazu gehören ein aktivierendes Umfeld in der vorschulischen Erziehung, ein Schulsystem, das nicht nur die Kinder "mitnimmt", die zu Hause eine entsprechende Unterstützung erhalten, und ein Bildungssystem, welches Zugangsmöglichkeiten nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern lässt.

Prüfstein 2: Länger gemeinsam lernen

Die Auslese nach der vierten Klasse ist ein Zeichen des Misstrauens. Dabei wissen wir längst, dass Kinder am besten von einander lernen: von älteren Schülerinnen und Schülern, von schwierigen, von eingeschränkten und von begabten. Auch Stärkere lernen mehr, wenn sie Schwächeren etwas beibringen können. Deshalb fordern wir längeres gemeinsames Lernen mindestens bis zur 10. Klasse - und die entsprechende Qualifizierung für unsere Lehrerinnen und Lehrer in Ausbildung und Beruf!

Prüfstein 3: Eine Schule für Alle! - Für ein inklusives Bildungssystem

Vielfalt leben - dieses Leitbild muss zu einem Grundpfeiler schulischer Bildung werden. Eine Schule für Alle schafft die dazu notwendigen Voraussetzungen und bezieht jede und jeden mit ein, Jungen und Mädchen, Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Leistungsstärkere und -schwächere, Behinderte und Nichtbehinderte. Sie trägt zur Überwindung des selektiven Bildungssystems bei und gewährt allen die individuell nötige Unterstützung.

Prüfstein 4: Mehr Mitbestimmung in der Bildung

Die Qualität des Lernens wird wesentlich von Lernklima und Lernkultur bestimmt. Dies schließt die Partizipation von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Studentinnen und Studenten sowie Lehrkräften ein. Außerdem sind gerade Bildungsinstitutionen Orte sozialen Lernens. Dazu gehört auch die Erziehung zur Demokratie - auf der Basis von Mitbestimmung und Verantwortungsbereitschaft. Wir fordern daher eine Stärkung der Schülerinnen- und Schüler- sowie Elternvertretungen, die Wiedereinführung der Drittelparität in Schulkonferenzen, eine wirkliche Wahlfreiheit der Schulfächer und auf Hochschulebene eine Stärkung der Mitbestimmungsrechte von Studierenden in den entsprechenden Gremien.

Prüfstein 5: Zuwendung und Förderung statt Auslese

Unser stark selektives Bildungssystem sorgt dafür, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler durch Auslese ihres Rechts auf Entwicklung und Förderung beraubt werden. Dies entspricht nicht unserem Verständnis von nachhaltiger Bildungspolitik - wir fordern daher eine Schulkultur, die auf individuelle Förderung und Zuwendung setzt. Dazu braucht es qualifiziertes Personal. Nachhaltige Bildungsprozesse erfordern Zeit, die wir unseren Kindern unbedingt zugestehen sollten. Daher setzen wir uns für den 13jährigen Weg zum Abitur als Regelfall ein.

Prüfstein 6: Recht auf berufliche Ausbildung für Alle

Alle Jugendlichen unter 18 Jahren sollen das Recht auf eine vollständige Ausbildung haben! Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in NRW (fast 85.000 arbeitslose Jugendliche in 2009) erfordert Maßnahmen wie die Schaffung von überbetrieblichen Ausbildungsstätten und einen Umbau des Fördersystems für Ausbildungsbetriebe. Wir fordern darüber hinaus eine bessere Vernetzung von Schulen und Unternehmen, Programme zur Hilfe von Migrantinnen und Migranten bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und die Bezahlung von Praktika nach absolviertem Studium.

Prüfstein 7: Mehr Geld für Bildung

Die Steuereinnahmen der Kommunen und des Landes dürfen nicht weiter verringert und schlecht geredet werden. Eine Anstrengung der ganzen Gesellschaft ist nötig - für kleinere Klassen, mehr Lehrerinnen und Lehrer mit mehr Zeit für jedes Kind, modern ausgestattete Schulgebäude mit viel Platz zum Lernen. Dabei treten wir für eine gerechte Verteilung der Lasten ein, damit jeder nach seinem Vermögen dazu beiträgt, die Zukunftsaufgabe Nummer Eins für unser Land zu finanzieren: eine bessere Bildung für alle.

Für Siegen-Wittgenstein bedeuten diese Prüfsteine konkret:

  • einen bedarfsgerechten Ausbau der U 3-Betreuung
  • mindestens eine weitere Gesamtschule im Kreis Siegen-Wittgenstein
  • kostenfreie offene Ganztagsschulen
  • die Gründung von Gemeinschaftsschulen mit fachlicher Unterstützung durch die Universität Siegen
  • kostenlose Mittagsmahlzeit für alle Kinder
  • mehr Geld für die Instandhaltung der heimischen Schulen
  • keine Studiengebühren an der Universität Siegen
  • die Schaffung neuer Ausbildungsberufe insbesondere in ökologisch und sozial nachhaltigen Zukukunftsbranchen

Ihre Unterschrift zählt!

Um das vorliegende Bildungspolitische Manifest für Siegen-Wittgenstein mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen und die zukünftige Landesregierung an der Beachtung dieser Prüfsteine zu messen, können Sie sich den Flyer hier downloaden, Unterschriften sammeln und dann in der grünen Geschäftstelle in Siegen, Löhrstraße 7, abgeben oder per Fax (02 71 / 23 90 30-6) oder Post zurückschicken.
Download Flyer

Download Plakat

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Pressegespräch: Bildungspolitisches Manifest

Gemeinschaftsschule
Zehn Schuljahre unter einem Dach

Siegen-Wittgenstein. Mit einem „Bildungspolitischen Manifest” starten die Siegen-
Wittgensteiner Grünen in den Landtagswahlkampf.

Den Artikel der WR vom 14.01.2010 lesen (PDF)

 




Grüner Landtagskandidat Florian Kraft zu Gast in Erndtebrück: "Ich stelle mich!"

Der Kreisverband der Grünen in Siegen-Wittgenstein sowie der Ortsverband der Erndtebrücker Grünen lädt alle Interessierten für Dienstag, den 10. November, um 19.30 Uhr zu einem offenen Gesprächsabend in das Hotel-Restaurant Edermühle in Erndtebrück (Mühlenweg) ein.

Aus Anlass der im Mai 2010 anstehenden Landtagswahlen in NRW wird sich der grüne Landtagskandidat, der 24-jährige Florian Kraft, unter dem Motto "Ich stelle mich!" den Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Erndtebrücks sowie ganz Wittgensteins stellen und seine politischen Vorstellungen auf kommunaler und Landesebend erläutern. Dabei wird die Entwicklung des ländlichen Raums im Mittelpunkt stehen. Kraft wirbt zudem dafür, verstärkt Jugendliche und jüngere Erwachsene für die aktive Politik zu interessieren, denn, so der Siegener Lehramtsstudent für Mathematik und Chemie, "unsere politische Kultur lebt vom konkreten Engagement, das jeder von uns aufzubringen bereit ist!"

Die Website von Öffnet externen Link in neuem FensterFlorian Kraft





10. Oktober 2009

Kandidaten für die Landtagswahlen am 9. Mai 2010 nominiert

10.10.2009
Pressemitteilung


Johannes Remmel, Florian Kraft


Auf seiner Mitgliederversammlung am 9.10.2009 im Haus der Fraktionen in Kreuztal hat der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Siegen-Wittgenstein als erste der im Kreis vertretenen Parteien seine Kandidaten für die Landtagswahlen am 9. Mai 2010 nominiert, und zwar einstimmig: Johannes Remmel für den Wahlbezirk 126 (Siegen, Freudenberg, Neunkirchen, Burbach) und Florian Kraft für den Wahlbezirk 127 (Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück, Netphen, Kreuztal und Hilchenbach).

Johannes RemmelJohannes Remmel, der seit 1995 dem Landesparlament angehört parlamentarischer Geschäftsführer sowie umweltpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion ist, reklamierte für die Grünen die ökologische Kernkompetenz und formulierte als seine politischen Hauptziele: "Wir wollen anknüpfen an das zweistellige Wahlergebnis von 10 Prozent aus dem Jahr 1995, und wir wollen für die Ablösung der schwarz-gelben Regierungskoalition kämpfen."




Florian Kraft
Der 24-jährige Lehramtsstudent Florian Kraft begründete seine Bewerbung mit dem Wunsch, auch junge Leute für das politische Engagement zu begeistern und schrieb sich neben dem Kampf gegen die sog. FELS bzw. Bundesfernstraße Kreuztal/Hattenbach vor allem das "Mega-Thema" Bildung auf die Fahnen: "Es geht um mehr Bildungsgerechtgkeit vom Kindergarten bis zur Hochschule!"







Außerdem wählten die Grünen ihre Delegierten für den im November anstehenden Landesparteitag: Christine Strunk, Annette Czarski-Nüs, Peter Kaufmann, Peter Neuhaus, sowie als StellvertreterInnen Luise Flender, Britta Kampe, Axel Boldt und Johannes Remmel.


Johannes Remmel, Dr. Peter Neuhaus, Florian Kraft



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