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Günter Jochum bei Facebook

19. Mai 2014

Route 57 - Trassenwanderung mit Bärbel Höhn nach Ruckersfeld

Video der Rede von Günter Jochum bei Youtube



 



19. Mai 2014

Bärbel Höhn unterwegs auf der Trasse der "Route 57": "Die Grünen sind die wahren Realisten!

Bärbel Höhn MdB Grüne (Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag) war heute auf Einladung der Grünen in Hilchenbach und Kreuztal im nördlichen Siegerland zur Trassenwanderung entlang der sog. "Route 57" unterwegs.

Schon 2009 hat Bärbel uns unterstützt und bei strömendem Regen eine Widerstandseiche gepflanzt. Diesmal rief sie bei herrlichem Sonnenschein: "Die Grünen sind die wahren Realisten. Sie schätzen und schützen Umwelt und Natur, sie treten ein für lebenswerte Dörfer, sie kämpfen für reale Verbesserung der Infrastruktur für Menschen und Unternehmen, statt den Leuten unrealistische Versprechungen zu machen. Machen Sie weiter! Ich komme gern wieder."

Unser Landratskandidat Günter Jochum hielt ein Plädoyer für verkehrspolitische Vernunft. Auch die Vertreter des Netzwerks Stopp A4 und die Aktionsgemeinschaft Naturpark Rothaargebirge waren mit dabei. Die Dorfgemeinschaft von Ruckersfeld und ihrem großartigen Ortsvorsteher Friedhelm Stötzel waren wunderbare Gastgeber im und am Backes. Vielen Dank! Nur die Befürworter der sog. "Route 57" - obwohl ausdrücklich eingeladen - glänzten durch Abwesenheit. Sie scheinen ihrer Sache doch nicht so sicher, sonst würden sie sich nicht in gleichgeschalteten "Diskussionen" tummeln, sondern die offene Debatte führen.

Wir Grüne jedenfalls wissen, was wir wollen - und was wir NICHT wollen, nämlich diese unsinnige "Route"!


Video der Rede von Bärbel Höhn bei Youtube

WR v. 19.05.14 (PDF)

19. April 2014

In Siegen auf der Bahnhofstraße: GRÜNER Info-Stand

4. April 2014

Ministerin Barbara Steffens in Siegen: „Menschen sollten im eigenen Quartier alt werden können.“

Auf Einladung des Stadtverbandes von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN referierte am Donnerstagabend NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens Siegen im Mehrgenerationen-Zentrum Martini (MGZ Martini) auf der Veranstaltung „Neue Perspektiven für altengerechtes Wohnen im Mehrgenerationenhaus.“


Foto: pivat
v.r.nach.l. Bärbel Gelling, Christiane Luke, Barbara Steffens

Sprecherin Christiane Luke und die Grüne Ratsfrau Bärbel Gelling moderierten die Veranstaltung, an der ein hohes Interesse von Seiten der Siegerländer Senioren-Fachleute zu verzeichnen war. Zum Abschluss informierte Charlotte Boes ausführlich über die Arbeit des Demenz-Servicezentrums - Region Südwestfalen.


Klar wurde, dass künftig die Zahl der alten Menschen, die Hilfe benötigen, drastisch steigen, gleichzeitig jedoch die Zahl der Erwerbstätigen dramatisch sinken wird.  

Die Gesundheitsministerin: „Wir müssen heute schon beginnen umzudenken in der Seniorenpolitik.“

Mit den Einkaufsmärkten auf der grünen Wiese hätten wir uns unsere eigenen Strukturen abgegraben. Kleine Läden, die auch Kommunikationsplattformen böten, seien weggebrochen. Die Landesebene möchte wieder die Rahmenbedingungen für das Leben im Quartier schaffen, denn das Ziel sei es ja für jeden, in den eigenen vier Wänden alt werden zu können. Steffens: „Dafür werden wir Strukturen schaffen. Auf kommunaler Ebene müssen dazu mit allen Beteiligten Angebote entwickelt werden.“

Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass die an der Betreuung von Senioren beteiligten Berufsgruppen oft zu wenig voneinander und ihrer Arbeit wissen. Dies führe manchmal zu Missverständnissen und mangelnder Kooperationsbereitschaft. Es bedürfe also neben einer verbesserten Kommunikation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen auch der Etablierung regelmäßiger „Qualitätszirkel“.

Ein Beispiel für eine gelungene Wohnsituation für demente Menschen gäbe es in Köln, führte Steffens aus. „Dort gründete sich eine Wohngruppe, die keine geschlossenen Türen hat. Alle im Wohngebiet wissen davon und passen mit auf.“

Dass Demenz nicht unbedingt eine verschlossene Welt sein muss, machte die Ministerin und auch Charlotte Boes vom Demenz-Servicezentrum deutlich. Sie wiesen darauf hin, dass Menschen mit Demenz ein ausgeprägtes Gefühl für die Echtheit von Gefühlen hätten. Charlotte Boes: „ In der Tanzschule „Im Takt“ in Netphen-Dreistiefenbach finden regelmäßig Tanzveranstaltungen statt. Hier fühlen sich die Menschen mit Demenz sehr wohl.“

Zum Abschluss  wünschte sich die Grüne Sprecherin: „ dass der heutige Abend eine Initialzündung für noch viele informative Veranstaltungen zu diesem wichtigen Thema sein kann.“ Christiane Luke: „ Angesichts der Tatsache, dass es allein in NRW ca.300.000 Menschen mit Pflegebedarf gibt und 2/3 davon zu Hause gepflegt werden, können wir die Augen vor den damit verbundenen Problemen nicht verschließen.“







Siegener Zeitung v. 04.04.2014 (PDF)


26. März 2014

Grüner Landratskandidat Jochum zu Gast in Hilchenbach: "Was zählt, ist der Mensch!"

 Pressemitteilung
 
Auf Einladung des Ortsverbandes der Hilchenbacher Grünen war der grüne Landratskandidat Günter Jochum am vergangenen Montag zu Gast und stellte sich im Rahmen einer offenen Mitgliederversammlung in der Gaststätte Pampeses am Markt den Fragen der Anwesenden. "Im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit steht der Mensch", erläuterte Jochum, der beruflich als Krankenhausseelsorger im Kreisklinikum tätig ist, sich als Ratsmitglied für die Grünen in Kreuztal engagiert und auf Platz 2 der Reserveliste für den Kreistag Siegen-Wittgenstein kandidiert. "Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen in unserer Region vielfältige Potenziale haben, die sie in das Miteinander der Region einbringen können, die aber oft an ihrer Entfaltung gehindert werden: Kreativität, Fleiß, Verlässlichkeit, wirtschaftliches Know How und eine große Liebe zur Natur."




Vom Slogan des amtierenden Landrats, der die Menschen "als unser Kapital" bezeichne, distanzierte sich Jochum entschieden: "Wir haben kein Recht, Menschen als Mittel für irgendwelche Zwecke zu verwerten. Der Kreis Siegen-Wittgenstein, sein Landrat, der Kreistag und die Kreisverwaltung  haben für die Menschen dieser Region da zu sein und nicht umgekehrt. Und die Aufgabe der Politik ist es, den Menschen zu dienen und dafür zu sorgen, dass die Bedingungen stimmen, unter denen wir leben." Dazu gehört für den Grünen-Politiker insbesondere Umwelt und Natur: "Wir leben auf Kosten der kommenden Generationen. Wir haben darauf zu achten, dass wir nicht unwiederbringlich verbrauchen, was Lebensgrundlage derer ist, die noch gar nicht geboren sind und die sich nicht wehren können."

Konkret nannte Jochum die natur- und landschaftsverträgliche Gestaltung der Energiewende vor Ort, eine Verkehrsplanung mit Augenmaß und den schonenden Umgang mit unversiegelter Fläche: "Den Erhalt des Wohlstandes und die Sicherung von Arbeitsplätzen fast ausschließlich mit der Ausweisung großräumiger Gewerbeflächen und der Planung letztlich unrentabler Straßenprojekte zu verbinden, zeugt von Ignoranz und Einfallslosigkeit. Das halte ich denen entgegen, die nun wie die Rohrspatzen auf den neuen Landesentwicklungsplan schimpfen", erklärte Jochum zum Abschluss dieser ersten Station des grünen Landratskandidaten auf seiner Tour durch die Region.

14. März 2014

Grüner Landratskandidat Jochum vor Ort in Hilchenbach: "Die Menschen sind kein Kapital, sondern haben Potential!"

Günter Jochum, Krankenhausseelsorger im Kreisklinikum, Ratsmitglied in Kreuztal und Kandidat für die Kreistagswahlen (Platz 2 der Reserveliste) wurde vom Kreisverband der Grünen einstimmig zum Landratskandidaten gewählt.

Er tritt an unter dem Motto "Die Menschen sind kein Kapital, sondern haben Potenzial!" Damit setzt Jochum bewusst einen Kontrapunkt gegen den aktuellen Amtsinhaber Breuer und dessen Slogan "Die Menschen sind unser Kapital".

Jochum: "Siegen-Wittgenstein ist bunt. Bei uns leben viele begabte und talentierte Menschen, sei es in der Arbeitswelt, in der Unternehmensführung, in sozialen Berufen, in der Kunst, der Bildung, in unseren Familien und im Ehrenamt. Es kommt darauf an, diese vielfältigen Potentiale zu erkennen, zu schätzen und zu fördern. Meine Aufgabe als zukünftiger Landrat sehe ich darin, an diesem Prozess mitzuwirken und die vorhandenen Potenziale für ein gelingendes Miteinander aller Menschen im und Respekt vor der Natur und Umwelt fruchtbar zu machen."


Was das konkret bedeutet, wird Jochum im Rahmen der nächsten offenen Mitgliederversammlung des Ortsverbandes der Hilchenbacher Grünen in Hilchenbach am Montag, dem 24.3., um 19.15 Uhr in der Gaststätte Pampeses am Markt erläutern und vertiefen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!